Jürgen Petersohn

Jürgen Petersohn (* 8. April 1935 in Merseburg; † 20. Juli 2017 in Würzburg) war ein deutscher Historiker mit den Schwerpunkten mittelalterliche Geschichte und nordostdeutsche Landesgeschichte.

Petersohn lehrte von 1981 bis 2000 als Professor für mittelalterliche Geschichte an der Philipps-Universität Marburg. Er trat vor allem mit Arbeiten zur politischen Ideengeschichte, zur Geschichte von Papsttum und Kirche, zur Geschichte der Stadt Rom, zur päpstlichen Diplomatie im Quattrocento sowie zur fränkischen und vor allem pommerschen Landesgeschichte hervor.

Leben

Der 1935 in Merseburg geborene Petersohn war der Sohn eines höheren Beamten der preußischen Schulverwaltung. Sein Vater wurde 1936 nach Köslin in Pommern versetzt. Dort verbrachte Petersohn seine Kindheit und die ersten Schuljahre. Die Kreisstadt in der Nähe der Ostsee war über mehrere Jahrhunderte Residenzort der Bischöfe von Kammin gewesen und beeinflusste Petersohns Wahrnehmung der Welt nachhaltig.[1] Nach dem Zweiten Weltkrieg floh die Familie in den Westen. Bei seiner Flucht war Petersohn im 4. Schuljahr. Als einziges Buch nahm er die Geschichte der Stadt Köslin von Fritz Treichel mit.[2] Die Familie lebte ab 1946 im oberfränkischen Coburg, wo sie bei Verwandten Aufnahme gefunden hatte. Petersohn legte 1954 am Gymnasium Ernestinum Coburg das Abitur ab. Von 1954 bis 1960 studierte er Geschichte, Germanistik und Philosophie an den Universitäten Würzburg, Marburg (bei Heinrich Büttner) und Bonn (bei Helmut Beumann). Ab dem Sommersemester 1955 erhielt er ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes. In Bonn wurde er 1959 bei Walter Hubatsch mit einer frühneuzeitlichen Arbeit promoviert: Markgraf Georg Friedrich von Brandenburg-Ansbach und Bayreuth als Herzog in Preußen 1578–1603.[3] Die erste Staatsprüfung für das höhere Lehramt in den Fächern Deutsch und Geschichte legte er 1960 ab.

Von 1961 bis 1964 war Petersohn Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft, von 1964 bis 1970 wissenschaftlicher Assistent am Historischen Seminar der Universität Würzburg. Dabei wurde Otto Meyer als akademischer Lehrer prägend. Unter seinem Einfluss konzentrierte sich Petersohn auch fortan in seinen Forschungen auf das Mittelalter. Im Jahre 1970 wurde er in Würzburg mit der Studie Sakralstruktur und Kultgeschichte des südlichen Ostseeraums für Mittelalterliche Geschichte und Historische Hilfswissenschaften habilitiert. Von 1970 bis 1972 war er Oberassistent am Institut für Geschichte der Universität Würzburg. Seine akademische Laufbahn verlief eher schleppend. An der Universität Tübingen nahm er von 1971 bis 1973 eine dreisemestrige Vertretung auf dem von Horst Fuhrmann geräumten Lehrstuhl wahr. In Würzburg lehrte er ab 1975 als außerplanmäßiger und ab 1978 als außerordentlicher Professor.

Im Alter von 46 Jahren wurde er 1981 als Nachfolger von Helmut Beumann Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Marburg. Anfang der achtziger Jahre versuchten linke studentische Gruppen an der Universität Marburg auf die gesellschaftlichen Themen ihrer Zeit (NATO-Doppelbeschluss, Atomkraftwerke und Startbahn West) in ihrem Sinne Einfluss zu nehmen. In diesem Zusammenhang wurden auf Betreiben einer Studentengruppe aus politischen und weltanschaulichen Gründen auch Petersohns Lehrveranstaltungen boykottiert.[4] In Marburg war er 1985/86 und 1993/94 Dekan des Fachbereichs Geschichtswissenschaften. Als akademischer Lehrer betreute er 16 Dissertationen (darunter von Holger Berwinkel, Otfried Krafft, Jörg Schwarz und Peter Wiegand) und die Habilitationen von Matthias Thumser und Irmgard Fees.

Ab 1983 war Petersohn Mitglied und von 1998 bis 2001 Vorsitzender des Konstanzer Arbeitskreises für Mittelalterliche Geschichte. Auch die hessische Sektion des Arbeitskreises hat er über mehrere Jahre koordiniert. Für den Arbeitskreis initiierte er im Herbst 1990 und im Frühjahr 1991 Tagungen auf der Insel Reichenau zum Thema Politik und Heiligenverehrung im Hochmittelalter. Den Sammelband dazu gab er 1994 als 42. Band der Vorträge und Forschungen heraus. Über Helmut Beumann, Gründungsmitglied und auch langjähriger Vorsitzender des Arbeitskreises, verfasste er einen ausführlichen Nachruf im 43. Sonderband der vom Konstanzer Arbeitskreis herausgegebenen Reihe Vorträge und Forschungen. Zum fünfzigjährigen Jubiläum des Arbeitskreises im Jahr 2001 gab er die bio-bibliographische Dokumentation der Mitglieder und ihrer Werke sowie den Tagungsband Mediaevalia Augiensia. Forschungen zur Geschichte des Mittelalters heraus.

Petersohn war Mitglied der Historischen Kommission für Pommern (1959), der Gesellschaft für fränkische Geschichte (1968), des Johann Gottfried Herder-Forschungsrats (1973) und der Historischen Kommission für Hessen (1985). Er wurde 1991 korrespondierendes und 1998 ordentliches Mitglied der Wissenschaftlichen Gesellschaft an der Universität Frankfurt am Main. Im Jahr 1976 wurde ihm die Ehrengabe zum Georg-Dehio-Kulturpreis und 1988 der Pommersche Kulturpreis verliehen. Zum 65. Geburtstag erhielt er eine Festschrift. Der Sammelband behandelt vor allem Probleme des Kaiser- und Papsttums, die Geschichte Roms, die Literatur des Quattrocento sowie verfassungs- und rechtsgeschichtliche Themen.[5]

Im Jahr 2000 wurde Petersohn an der Universität Marburg emeritiert. Danach legte er noch sieben selbständige Publikationen vor. Mit Würzburg blieb Petersohn nicht nur durch seine Biographie, sondern auch in seinen Forschungen eng verbunden. Kurz nach seiner Emeritierung kehrte er dorthin zurück. Zum 150-jährigen Bestehen des Würzburger „Historischen Seminars“ sprach er 2007 über „Franz Xaver Wegele als Organisator des Würzburger Geschichtsstudiums im 19. Jahrhundert“.[6] Im folgenden Jahr veröffentlichte er seine grundlegende Darstellung Franken im Mittelalter. Identität und Profil im Spiegel von Bewußtsein und Vorstellung. Sein letzter Aufsatz, der 2016 in den Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung erschien, behandelt Franz Xaver Wegele und die Berufung des Kärntners Matthias Lexer an die Universität Würzburg (1868/1869).[7] Er starb am 20. Juli 2017 im Alter von 82 Jahren in seinem Zuhause in Würzburg. Er war verheiratet und hatte drei Kinder.

Forschungsschwerpunkte

Schwerpunkte von Petersohns Forschungen waren die politische Ideengeschichte, Bildungs- und Kirchengeschichte, Rom und das Kaisertum im Hochmittelalter, die Landesgeschichte Frankens und Nordostdeutschlands, der Humanismus, die Missionierung Pommerns, die Geschichte der Heiligsprechungen und ihrer Instrumentalisierung durch die Kaiser und die konziliare Bewegung im 15. Jahrhundert. Seine Arbeiten umspannten ein weites Feld, die Themen erstreckten sich von der northumbrischen Unziale des 8. Jahrhunderts[8] bis zur Geschichte des preußischen Ständewesens im 16. und beginnenden 17. Jahrhundert und zur Wissenschaftsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Die Ergebnisse sind in achtzehn Monographien und über einhundert Aufsätzen veröffentlicht. Petersohns wissenschaftliche Anfänge lagen auf dem Gebiet der frühneuzeitlichen Geschichte. In den Jahren 1957 bis 1963 verfasste er etwa ein Dutzend Aufsätze vor allem zur preußischen Geschichte der frühen Neuzeit, von denen die beiden ersten noch zu seiner Studienzeit entstanden.[9] Ein halbjähriger Forschungsaufenthalt in Rom 1960/61 führte zu einer zunehmenden Ausrichtung auf mittelalterliche Themen.

Landesgeschichte

Nordostdeutsche, insbesondere pommersche Landesgeschichte

Seit den frühen sechziger Jahren widmete sich Petersohn der Kirchengeschichte Pommerns im Mittelalter. Damit wandte er sich dem Raum zu, in dem er seine Kindheit verbracht hatte. Seine Habilitationsschrift behandelte den südlichen Ostseeraum im kirchlich-politischen Kräftespiel des Reichs, Polens und Dänemarks vom 10. bis zum 13. Jahrhundert. Er untersuchte dort die Entstehung des obodritischen und des pommerschen Sakralraums und befasste sich mit Mission, Bistumsgründungen und der Herausbildung der kirchlichen Strukturen. Die 1979 veröffentlichte Arbeit wurde ein Standardwerk zur pommerschen Geschichte der Missionszeit.[10] Unter dem Begriff „Sakralraum“ verstand Petersohn, „daß im südlichen Ostseeraum kirchliche Hoheitsgebiete in mehr oder weniger konsequentem Anschluß an die politisch-gentilen Vorgegebenheiten der spätslavischen Zeit geschaffen wurden.“[11] Petersohn begann mit Ausführungen zur Entstehung einer kirchlichen Organisation, dann behandelte er die Träger der Mission und schließlich den „rechtlichen und kulturellen Gehalt“ und die „äußeren Vorbilder und Muster des kirchlichen Lebens der Frühzeit“.[12] Im Hauptteil der Arbeit untersuchte er „Struktur und Aufbaukräfte des obodritischen“ und des „pommerschen Sakralraumes im 12. und 13. Jahrhundert“. Die Bedeutung der Arbeit liegt nach Rudolf Schieffer darin, dass sie sich nicht mehr auf die einseitige Perspektive der deutschen Zuwanderung konzentrierte, sondern den Blick auf die politischen Verwicklungen vor allem die Genese regionaler Identitäten durch gemeinsame Heiligenverehrung in sogenannten „Sakralräumen“ richtete.[13] In Polen wurde die Studie schneller und breiter rezipiert als in der Bundesrepublik.[14] Außerdem veröffentlichte Petersohn zahlreiche Einzelstudien zur Landesgeschichte und Kultgeschichte Pommerns vor allem im 12. Jahrhundert. Anhand der Schriftquellen und archäologischen Befunde verdeutlichte er die Bedeutung der Burg und der städtischen Siedlung Usedom für das Herzogtum Pommern und die Kirche.[15]

Petersohns Forschungen zur Geschichte Pommerns bezogen auch Mecklenburg und Holstein mit ein. Die millenniumsbedingten Rückblicke des Jahres 2000 betrachteten die Politik Ottos III. gegenüber den elb- und ostseeslawischen Stämmen vorrangig als Zuspitzung der Vorgänge, die zum Akt von Gnesen führten. Von dieser Sichtweise versuchte sich Petersohn in einem 2003 veröffentlichten Aufsatz zu lösen. Er richtete den Blick auf Ottos III. Politik gegenüber den slawischen Stammesverbänden an Ostsee, Oder und Elbe im vorausgehenden Jahrzehnt. Dazu analysierte er mit dem sogenannten Mecklenburgzug, dem Privileg für das Bistum Meißen und dem Massaker an den Slavnikiden exemplarisch drei Ereignisse vor allem im Jahre 995, also zu Beginn der selbständigen Herrschaft Ottos III.[16]

Ethnogenese und Selbstverständnis der Bewohner Frankens im Mittelalter

Petersohn verfasste auch Studien zu Ethnogenese und Selbstverständnis der Bewohner Frankens, der in mittelalterlichen Quellen als Ostfranken (Franci orientales) bezeichneten ethnischen Einheit im Franconia genannten Maingebiet. Ausgangspunkt für seine Beschäftigung mit den Schriftquellen zu Franken im frühen und hohen Mittelalter war das Angebot von Andreas Kraus, den Beitrag Franz-Josef Schmales Bildung und Wissenschaft, lateinische Literatur, geistige Strömungen im Band Franken/Schwaben von Max Spindlers Handbuch der bayerischen Geschichte aus dem Jahre 1971 für eine Neuausgabe auf den aktuellen Stand zu bringen.[17] Im Jahr 2008 erschien von ihm nach jahrzehntelanger Beschäftigung mit dem Thema Franken eine Darstellung der Wandlungen des Begriffs Franken von den Karolingern bis zum 16. Jahrhundert,[18] die er seinem akademischen Lehrer Otto Meyer widmete. In dieser Untersuchung zog er nicht nur Quellenmaterial aus der Onomastik, der Hagiographie, dem Rechtswesen und anderen Bereichen heran, sondern verknüpfte seinen Befund auch mit aktuellen ethnogenetischen Fragestellungen; er fragte nach dem „kulturellen Gedächtnis“ im Sinne von Jan Assmann, „um die Identität und das Profil einer konkreten geschichtlichen Einheit“ konturieren zu können.[19] Petersohn gliederte seine Darstellung in drei große Zeitetappen. Er legte zunächst dar, wie sich im frühen und hohen Mittelalter der Frankenname als Bewusstseinsinhalt und Vorstellung herausbildete (S. 67–135), und beleuchtete geschichtliche Hintergründe dieser Bewusstseinsentwicklung (S. 137–166). Dann wandte er sich dem Landesbewusstsein zu, das sich im Spätmittelalter formte (S. 187–329). Die dritte Phase ist für Petersohn von Identitätsproblemen „beim Aufbruch in die Neuzeit“ bestimmt (S. 331–348). Nach seiner Darstellung ist Franken in seinen Konturen seit der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts erkennbar, hatte sich um die Wende vom 9. zum 10. Jahrhundert als räumlich-ethnische Einheit gefestigt und begann sein selbständiges Dasein im 10. Jahrhundert.[20] Der Mainraum Franken löste sich aus dem Großverband der „innerdeutschen Francia“ und seine Bevölkerung entwickelte sich zu einem eigenständigen ethnischen Gebilde. Die gesamte Darstellung ist stark auf die würzburgische Geschichte ausgerichtet. Ihr zufolge war das Frankenbewusstsein „in Ausprägung und Dichte nicht gleichförmig auf den Raum projiziert, der Franken zum jeweiligen Zeitstatus ausmachte. Eindeutig sind ein – auf Würzburg bezogener – Kernbereich mit früher Anfangsphase, starker Intensität und qualitativ hochentwickeltem Vorstellungsgehalt und eine Reihe weiterer Zonen“[21] zu unterscheiden. Große Bedeutung maß Petersohn der Kiliansverehrung bei. Würzburg blieb dadurch „auch im Spätmittelalter Zentrum eines eng mit dem Identitätsbewußtsein Frankens verbundenen Heiligenkultes“, dessen Ausstrahlung auch weiterhin eine „gesamtfränkische Funktion“ besaß.[22] Petersohns Arbeit gilt als grundlegende Untersuchung zu Begriff und Vorstellung von Franken im Mittelalter und damit zur Bildung der historischen Landschaft Franken. Das Buch war bereits nach kurzer Zeit vergriffen.[23]

Viten und Nachleben Bischof Ottos I. von Bamberg

Einen weiteren Forschungsschwerpunkt bildeten Viten und Nachleben Bischof Ottos I. von Bamberg, eines namhaften Prälaten des 12. Jahrhunderts, der als Missionar Pommern christianisierte. Ihm widmete Petersohn 1966 eine erste Spezialstudie.[24] In den 1960er Jahren unterbreitete er den Monumenta Germaniae Historica den Plan einer Neuedition der ältesten Lebensbeschreibung Ottos, der sogenannten „Prüfeninger Vita“.[25] Dieses im Kloster Prüfening zwischen 1140 und 1146 entstandene Werk ist einzig in vier Handschriften des im ausgehenden 12. Jahrhundert angelegten Magnum legendarium Austriacum überliefert. Die zwischen 1966 und 1974 von polnischer Seite publizierten Vitenausgaben prüfte Petersohn kritisch.[26] Eine erste Fassung seiner Ausgabe der Prüfeninger Vita legte er in München Ende 1988 vor. Die Edition konnte 1999 erscheinen.[27] Petersohn klärte erstmals die stemmatischen Abhängigkeitsverhältnisse. Kritisch sah er die früher vermutete Verfasserschaft Wolfgers von Prüfening und eine mögliche Identität des Autors mit dem Verfasser der ebenfalls anonym tradierten Vita Theogeri Mettensis. Er führte die auffällige Anzahl an Varianten der Fassung der Zwettler Handschrift Nr. 24 auf Legasthenie des Schreibers zurück.[28]

Petersohn untersuchte Inhalt und Aufbau der Prüfeninger Vita des Bischofs von Bamberg. Er kam zum Ergebnis, dass dort Ottos „Verhältnis zu Kaiser und Fürsten und seine Rolle innerhalb der Reichs- und Universalkirche“ ausgeblendet werden.[29] Stattdessen werden liturgische Regelungen, die Kontemplation, Ottos Organisationsleistungen im monastischen und diözesanen Bereich sowie seine Missionstätigkeit ausführlich beschrieben.[30] Im Jahr 2011 veröffentlichte Petersohn einen weiteren Beitrag zur Überlieferung der Otto-Viten.[31] Seine Absicht, auch die anderen Viten zu edieren, musste er wegen seines Alters und zunehmender Beschwerden aufgeben.[32]

Der heiliggesprochene Bischof Otto war zugleich Eckpunkt für Studien zu Mission, Kult und Kirche im mittelalterlichen Pommern. Petersohn konnte anhand von Dokumenten aus dem Vatikan nachweisen, dass der im Streit um den Konziliarismus anfangs mit dem Basler Konzil sympathisierende Bischof von Kammin, Hennig Iwen, im Jahr 1447 zur päpstlichen Seite überging, um seine Stellung im Streit mit Kolberg zu behaupten.[33] Jahrzehnte beschäftigte er sich auch mit den Kamminer Bischöfen. Nach kleineren Einzelstudien beteiligte er sich an der von Erwin Gatz herausgegebenen Bänden der Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches mit den Lebensbildern für das Bistum Kammin. Im Jahr 2015 veröffentlichte Petersohn eine Darstellung über die Kamminer Bischöfe, die Adalbert und seine 31 Nachfolger bis 1556 behandelt.[34]

Politik und Heiligenverehrung

Im Jahr 1959 stellte Petersohn in Hannover auf einer Tagung der Historischen Kommission für Pommern methodische Überlegungen zur Frage an, wie man auf dem Gebiet der mittelalterlichen Heiligenverehrung in Pommern zu gesicherten Ergebnissen kommen kann.[35] Die Forschungen zu den Themenfeldern Heiligenverehrung, Reliquienkult und Patrozinien setzte er in weiteren Studien fort, die über Pommern weit hinausreichen. Im Oktober 1990 und im März 1991 veranstaltete er zwei international und interdisziplinär ausgerichtete Tagungen des Konstanzer Arbeitskreises auf der Insel Reichenau zum Thema „Politik und Heiligenverehrung im Hochmittelalter“. Die Ergebnisse wurden im 42. Band der Vorträge und Forschungen in 17 Aufsätzen dokumentiert.[36] Die Beiträge von Experten aus Deutschland, England, Italien, Polen und Ungarn befassen sich im gesamteuropäischen Zusammenhang mit dem Problem der öffentlichen Heiligenverehrung im Mittelalter. Petersohn selbst behandelte in seinem Beitrag Kaisertum und Kultakt in der Stauferzeit.[37] Außerdem verfasste er das Resümee. Mit Blick auf offene Arbeitsfelder wies er darauf hin, dass zukünftige Forschungen unter anderem eine „Typologie der Stadtpatrone im Mittelalter“ berücksichtigen sollten.[38]

Geschichte Roms und das hochmittelalterliche Kaisertum

Petersohn befasste sich jahrzehntelang mit der Geschichte Roms. Seit Anfang der sechziger Jahre arbeitete er im Deutschen Historischen Institut in Rom und erschloss im Vatikanischen Archiv und der Vatikanischen Bibliothek ungedrucktes Quellenmaterial. Ab 1974 veröffentlichte er zahlreiche und grundlegende Beiträge über Rom und das Kaisertum in der salischen und der staufischen Epoche.[39] Grundlegend wurde seine 1974 veröffentlichte Studie über den 1188 geschlossenen Vertrag des Römischen Senats mit Papst Clemens III.[40]

Im September 1997 wurde ein wissenschaftlicher Kongress auf der Wartburg über den Gegenkönig Heinrich Raspe veranstaltet. Dort hielt Petersohn einen Vortrag, wobei er sich mit der einzigen erhaltenen Goldbulle dieses Gegenkönigs befasste. Der Vortrag wurde separat abgedruckt.[41]

Petersohn untersuchte auch ein Schreiben der Römer an König Lothar III. vom 18. Mai 1130. Nach dem Tod Papst Honorius’ III. war es zu einer schismatischen Papstwahl gekommen, aus der mit Innozenz II. und Anaklet II. zwei rivalisierende Päpste hervorgegangen waren. Mit dem Brief forderten die Römer den König auf, Anaklet II. als rechtmäßigen Papst anzuerkennen. Das Schreiben hatte vor Petersohns Arbeit in der Forschung wenig Beachtung gefunden, zumal da eine Textausgabe fehlte. Petersohn erkannte die Bedeutung des Briefs als Quelle für die Sozial- und Verfassungsgeschichte der Stadt Rom im ersten Drittel des 12. Jahrhunderts und für das Selbstverständnis der Römer. Er klärte den Überlieferungsweg und legte eine Edition des Textes vor. Damit wollte er die Grundlage für weitere Forschungen schaffen.[42]

Petersohn sprach sich gegen die Hypothese von Johannes Fried aus, nach der Heinrich der Löwe im Jahre 1155 – gemeinsam mit Friedrich Barbarossa oder allein – die Bronzefigur der Tuskulaner in Rom kennenlernte und diese somit als Vorbild für den Braunschweiger Löwen in Frage kommt.[43] Er machte geltend, es gebe keinerlei Belege oder Indizien für einen Rombesuch des Herzogs, der ihm die Gelegenheit zur Besichtigung der Lupa Capitolina gegeben hätte.[44]

Im Jahr 2009 publizierte Petersohn eine Untersuchung über die Rolle Roms für Heinrich V. und die Bedeutung der Herrschaftszeit dieses Saliers für die Entwicklung der kaiserlich-stadtrömischen Beziehungen.[45] Als Summe seiner jahrzehntelangen Forschungsarbeit erschien 2010 die Studie Kaisertum und Rom in spätsalischer und staufischer Zeit.[46] Gegenstand der Arbeit sind die umfassenden Wechselwirkungen von Romidee und Rompolitik im Ringen von Kaiser, Papst und städtischer Kommune in dem genannten Zeitraum. Petersohn fragte danach, zu welchem Zeitpunkt es – von gelegentlichen Kontaktnahmen (Kaiserkrönung, Papstein- oder -absetzungen) abgesehen – zu längerfristigen Verbindungen kam, die „beiderseitige Anerkennung und ein Mindestmaß an Vertrauen“ einschlossen und „auf gemeinsamen Interessen [...] beruhten“.[47] Als den Initiator der imperialen Rompolitik sah Petersohn Heinrich V. an. Heinrich habe durch sein „politisches Zusammengehen mit den Vertretern des städtischen Autonomiebestrebens [...] eine Dreierkonstellation römischer Potenzen – Kommune, Kaiser, Papst –“ geschaffen, „deren Interaktionen für die kommenden Jahrzehnte das politische Spiel nachdrücklich bestimmten: Heinrichs Selbstdarstellung als Romkaiser steht im Einklang mit seinen Bemühungen, im Widerspruch zu den Versuchen des gregorianischen Papsttums, die Legitimation des deutschen Herrschers auf das nordalpine regnum Teutonicum zu beschränken, durch die Annahme der Titulatur rex Romanorum und die Durchsetzung des Reichstitels Romanum imperium die römische Qualifikation seines monarchischen Amtes unübersehbar und bleibend zu verankern“.[48] Einen Wandel in der Romidee machte Petersohn unter Konrad III. aus. Die Römer boten dem Staufer die Kaiserkrone aus ihren Händen an. Dies sei der Anlass gewesen, aus dem zur Zeit Konrads III. „das deutsche Königtum erstmals wieder seit den Tagen Heinrichs V. Rom zum Thema seiner politischen Überlegungen und Planungen“ gemacht habe.[49] Die Entwicklung des Kaiser-Rom-Verhältnisses und des Romgedankens war in der Folgezeit durch Abbrüche und Neuansätze bestimmt. Breiten Raum nimmt in der Darstellung mit zwölf Kapiteln die Zeit Friedrich Barbarossas ein. Für ihn hätten Romhoheit und Kaiserwürde untrennbar zusammengehört, während für Heinrich VI. Rom lediglich „ein Nebenfaktor seiner Interessen“ gewesen sei.[50]

Der Basler Konzilsversuch des Andreas Jamometić und die Reaktionen von Kaiser und Papst

Seit 1979/80 trug Petersohn mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft in Basel und seinem oberrheinischen Umfeld sowie in Innsbruck, Wien, Venedig und Florenz Material zu dem kroatischen Erzbischof Andreas Jamometić zusammen, insbesondere zum Versuch des Erzbischofs, 1482 das Basler Konzil wiederzubeleben, sowie zu den Reaktionen von Kaiser und Papst auf diese Initiative. In späteren Jahren führte er diese Forschungen fort, vor allem in Rom (Biblioteca Vaticana, Segreto Vaticano) und Mailand sowie in zahlreichen kleineren Archiven und Bibliotheken Italiens.[51] In diesem Zusammenhang veröffentlichte er 1985 eine Biographie des päpstlichen Diplomaten Angelo Geraldini, der 1987 eine Edition einschlägiger Quellen folgte. Auf den 1486 verstorbenen Geraldini war Petersohn aufmerksam geworden, weil der Diplomat als Bischof von 1482 bis 1485 das Bistum Kammin verwaltete und ab 1482 im Auftrag von Papst Sixtus IV. in Basel wirkte, um Jamometićs konziliaristische Aktivitäten abzuwehren.[52] Nach Petersohn gehörte Geraldini zwar „nicht zu den Großen seines Jahrhunderts“,[53] doch kann seine Biographie „als Schlüssel zur Erkenntnis eines umfassenderen Gefüges“ dienen. Dass sich der Marburger Mediävist für eine Darstellung des Stoffs in Form einer Biographie entschied, erschien angesichts der damaligen Ausrichtung der Geschichtswissenschaft auf sozioökonomische Strukturen als nicht zeitgemäß.[54] Die Überlieferung für Geraldini ist weit über Europa verteilt und sehr umfangreich. Petersohn wertete für seine Biographie Bestände in mindestens 24 Archiven aus.[55] Dabei erschloss er erstmals ungedruckte Quellen aus italienischen, französischen, schweizerischen, österreichischen und deutschen Archiven.[56] Die Arbeit gilt als bedeutender Beitrag zur Geschichte des Konziliarismus, der Universitäten und des Humanismus des 15. Jahrhunderts. In der 1987 veröffentlichten Folgearbeit edierte Petersohn sieben an Papst Sixtus IV. und das Kardinalskollegium gerichtete Dokumente von Angelo Geraldini aus der Zeit vom September 1482 bis Juli 1483, die mit der Unterdrückung des Konzilsversuchs des Andreas Jamometić zusammenhängen.[57] Schließlich erschien 2004 eine Darstellung Petersohns zu Andreas Jamometić selbst samt kritischer Edition von 18 bisher ungedruckten Quellen aus den Jahren 1479 bis 1484.[58] Sie gilt als wichtige Vorarbeit für eine Biographie des kaiserlichen Diplomaten, der vor allem durch den gescheiterten Basler Konzilsversuch 1482 bekannt wurde.[59] Petersohn behandelte unter vorwiegend diplomatiegeschichtlichen Aspekten einen „biographischen Teilabschnitt einer umstrittenen Persönlichkeit aus dem letzten Drittel des 15. Jahrhunderts“.[60]

Die politischen Interessen und Ziele zwischen Friedrich III. und Sixtus IV. arbeitete er anhand zweier Dokumente heraus. Das Promemoria Friedrichs aus dem Jahr 1479 und eine Instruktion für die Legation des Laibacher Propstes Peter Knauer wurden von Petersohn inhaltlich verglichen und etwaige Unterschiede herausgearbeitet, die Rückschlüsse auf die Kurienpolitik Friedrichs liefern.[61] Nach zahlreichen Aufsätzen veröffentlichte Petersohn 2015 die Monographie Reichsrecht versus Kirchenrecht.[62] Im Zentrum der Arbeit steht der Streit zwischen Papst Sixtus IV. und Kaiser Friedrich III. darüber, wer von ihnen für das Strafgericht über den Initiator des Basler Konzilsversuchs zuständig war. Ein Auslieferungsersuchen von Sixtus IV. führte zum „letzten großen Kaiser-Papst-Streit des Mittelalters“.[63] Die Kontroverse blieb den Zeitgenossen und der modernen Forschung weitgehend verborgen, da sie abseits der Öffentlichkeit geführt wurde und „die Routinebeziehungen beider Institutionen ungestört weiter liefen“.[64] Im Frühjahr 1484 zeigte Sixtus Bereitschaft zum Verzicht auf die Auslieferung und machte das Zugeständnis einer Prozessführung durch päpstliche Vertreter in Basel.[65] Durch den Tod des Papstes und den Selbstmord Jamometićs kurz darauf wurde der Streit allerdings noch im selben Jahr gegenstandslos. Bedeutsam ist der Konflikt für das Bild der Geschichtsschreibung von Friedrich III., der lange Zeit als „Erzschlafmütze des Reichs“ galt.[66] Nach Petersohns Forschungen war „Friedrich III. [...] der erste – und zugleich der einzige! – deutsche Herrscher, der die Überstellung eines geistlichen Delinquenten an die Papstgewalt begründet und erfolgreich verweigerte“.[67] Die Analyse des Streits um den Basler Konzilsdelinquenten zeigt, dass „Friedrich nicht nur entschlossen, sondern durchaus in der Lage war, sein monarchisches Selbstverständnis in einer aufs äußerste zugespitzten Hoheitsauseinandersetzung auch gegenüber der Papstgewalt politisch zu behaupten“.[68] „Sichtbar wird nunmehr [...] das Bild eines Menschen mit einer wenngleich schwer zugänglichen, so doch individuellen und differenzierten Seelenlage, geprägt durch Wunden und Verletzungen ebenso wie durch den zähen Willen zu unbedingter Selbstbehauptung.“[69] Jörg Schwarz (2017) zufolge handelt es sich um „die derzeit beste Charakteristik Kaiser Friedrichs III.“[70] Im zweiten Teil der Arbeit legte Petersohn eine Edition von 66 bislang ungedruckten Schriftstücken aus dem Zeitraum vom 4. Mai 1482 bis zum 9. Juli 1484 zu dem geschilderten Konflikt vor.[71]

Barbarossas Herrschaftspolitik

Ein weiterer Schwerpunkt war die Herrschaftspolitik Friedrich Barbarossas in Deutschland und Italien. Den Schwierigkeiten der Mittelalterforschung, den persönlichen Anteil des Kaisers am politischen Geschehen auszumachen, versuchte Petersohn 1992 mit einem Definitionsvorschlag zu begegnen. Seiner Deutung zufolge ist Friedrich Barbarossa als „Chiffre“ aufzufassen; er steht als Abkürzung „für die Ursache aller politischen Äußerungen, Maßnahmen und Zielsetzungen“, die die Quellen mit seinem Namen verbinden.[72]

Königsinsignien und Herrscherzeremoniell

Lange Zeit galt in der Geschichtswissenschaft die Verwendung der Reichsinsignien als zentrales Kriterium für eine „echte“ Krönung. Petersohn entlarvte Anfang der 1980er Jahre diese Bedeutungszuschreibung als „Forschungsstereotyp“. Für seine Studie stützte er sich auf eine umfassende Zusammenstellung von Albert Huyskens.[73] Bei umstrittenen Königskrönungen (1198 oder 1314) waren nach Petersohns Auswertung der Quellen nicht die Krönungsinsignien, wie die Reichskrone, sondern der richtige Krönungsort und der rechte Konsekrator entscheidend.[74] Der Besitz der Reichsinsignien und Reichsreliquien bot allerdings „eine Herrschaftslegitimation eigener Art“, nur eben nicht am Herrschaftsbeginn. Sie symbolisierten ihrem Inhaber einen allgemeinen Anspruch auf das regnum und bekräftigten das Recht auf Ausübung der Königsherrschaft im Reich.[75] Allerdings blieb nach Ansicht der Zeitgenossen „die herrschaftszusichernde Kraft der Reichsinsignien insgesamt im Vorfeld verbindlicher Rechtsgrundsätze“.[76] Mit dem Einsatz der Reichsinsignien habe sich „auf einer irrationalen Verständnisebene an Gruppenmentalitäten und politische Zusammengehörigkeitsgefühle“ appellieren lassen.[77] Über die Reichsinsignien und deren Bedeutung im mittelalterlichen Reich legte Petersohn weitere Abhandlungen vor.[78]

Geschichte der Mittelalterforschung

Petersohn befasste sich auch unter wissenschaftsgeschichtlichem Aspekt mit der Mittelalterforschung im 19. und 20. Jahrhundert.[79] Auf breiter Materialgrundlage untersuchte er anhand von zwanzig Fachvertretern die Auswirkungen der Emigration jüdischer und politisch missliebiger Mediävisten nach 1933 auf den Feldern der Geschichtswissenschaft im engeren Sinn, der Rechtsgeschichte und der Humanismusforschung. In Deutschland und Österreich setzten sich nach 1933 verfassungs- und sozialgeschichtliche Fragestellungen durch. Im Gegensatz dazu etablierten die emigrierten Mediävisten im Exil mit ihrer vorwiegend geistes- und ideengeschichtlichen Ausrichtung in Verbindung mit kirchen- und theologiegeschichtlichen Fragestellungen zahlreiche zukunftsweisende Forschungsansätze und methodische Innovationen. Auch nach dem Ende der nationalsozialistischen Herrschaft beeinflussten diese Neuerungen die deutsche Forschung nur begrenzt. Ihren Höhepunkt habe die geistes- und ideengeschichtliche Forschung der deutschsprachigen Mediävistik des 20. Jahrhunderts daher nicht in der Heimat, sondern im anglo-amerikanischen Exil erlebt. Die Folgen dieser Entwicklung seien bis in die Gegenwart spürbar.[80]

Außerdem befasste sich Petersohn mit einem Schreiben Otto Meyers vom 2. Oktober 1938 an Edmund Ernst Stengel, den damaligen Präsidenten der Monumenta Germaniae Historica. Gegenstand des Briefes ist Meyers Erstentwurf seines Nachrufes auf den am 6. Juli 1938 gestorbenen Ulrich Stutz. Meyer hatte dort auf eine antisemitische Kritik Paul Kehrs an Harry Bresslau von 1935 Bezug genommen und Stutz’ Ehrenrettung für Bresslau gegenüber Kehr als einen für die Gesinnung des Verstorbenen typischen Charakterzug herausgestellt.[81] In dem von Meyer 1938 veröffentlichten Nachruf im Deutschen Archiv fehlt jedoch diese Passage.[82]

Memoria und fürstliches Selbstverständnis im Hochmittelalter

Weitere Forschungen betrafen Memoria und fürstliches Selbstverständnis im Hochmittelalter. Petersohn widmete sich der zuvor nicht untersuchten Memoria des pommerschen Adelsgeschlechts der Greifen im 12. und beginnenden 13. Jahrhundert.[83] In einem 1992 veröffentlichten Beitrag datierte er die Nekrolognotizen im Codex 5 der Aschaffenburger Hofbibliothek auf frühestens 1297. Er betrachtete sie als Zeugnisse des persönlichen Gebetsgedenkens, die Gertrud von Altenberg ihrer Mutter, der heiligen Elisabeth von Thüringen, widmete.[84] In einem weiteren Aufsatz erörterte er die Frage nach der Besonderheit und dem Selbstverständnis des 1131 zur thüringischen Landgrafenwürde aufgestiegenen Adelsgeschlechts der Ludowinger anhand von vier Punkten: Formierung und territoriale Verwurzelung, Selbstverständnis nach dem Erwerb der Landgrafenwürde, Traditionslinien und Traditionsbrüche sowie genutzte und vertane Chancen für das dynastische Selbstverständnis.[85] Petersohn arbeitete einen Traditionsbruch des ludowingischen Selbstverständnisses bei Hermann I. (1190–1217) heraus, der sich beispielsweise in der Wahl seines Begräbnisortes und damit in der Gestaltung seiner Memoria zeigt.[86] In der Gestaltung seines Seelengedenkens brach der letzte Ludowinger Heinrich Raspe noch stärker mit der Tradition des Geschlechts als sein Vater Hermann.[87] Das Gedenken der heiligen Elisabeth wirkte nicht integrierend für das Identitätsbewusstsein der Ludowinger. Von seiten der Landgrafen ist für Elisabeth weder eine Altarweihe noch eine Kirchenstiftung überliefert.[88] In einer weiteren Studie untersuchte Petersohn die Schrift De ortu principum Thuringie und kam zum Ergebnis, dass es sich um ein eigenständiges Werk handelt, dessen Ziel es war, den Weg der Ludowinger zur Landgrafenwürde aufzuzeigen. Verfasst wurde die Darstellung vermutlich um 1180 von einem Reinhardsbrunner Mönch.[89]

Schriften (Auswahl)

Ein Schriftenverzeichnis erschien in: Matthias Thumser (Hrsg.): Studien zur Geschichte des Mittelalters. Jürgen Petersohn zum 65. Geburtstag. Theiss, Stuttgart 2000, ISBN 3-8062-1448-4, S. 415–423.

Monographien

  • Fürstenmacht und Ständetum in Preußen während der Regierung Herzog Georg Friedrichs. 1578–1603 (= Marburger Ostforschungen. Bd. 20, ISSN 0542-6537). Holzner, Würzburg 1963.
  • Das Breviarium Caminense der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts in der ehemaligen Preußischen Staatsbibliothek. Ms. theol. lat. 208 der Westdeutschen Bibliothek in Marburg (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Pommern. Reihe 5: Forschungen zur Pommerschen Geschichte. H. 3, ISSN 0440-9582). Böhlau, Köln u. a. 1963.
  • Der südliche Ostseeraum im kirchlich-politischen Kräftespiel des Reichs, Polens und Dänemarks vom 10. bis 13. Jahrhundert. Mission, Kirchenorganisation, Kultpolitik (= Ostmitteleuropa in Vergangenheit und Gegenwart. Bd. 17). Böhlau, Köln u. a. 1979, ISBN 3-412-04577-2 (Zugleich: Würzburg, Universität, Habilitations-Schrift, 1970: Sakralstruktur und Kultgeschichte des südlichen Ostseeraumes von den Anfängen der Slavenmission bis zum Abschluß der deutschen Kolonisation (10.–13. Jahrhundert).).
  • Ein Diplomat des Quattrocento. Angelo Geraldini (1422–1486) (= Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts in Rom. Bd. 62). Niemeyer, Tübingen 1985, ISBN 3-484-82062-4.
  • Rom und der Reichstitel „Sacrum Romanum Imperium“ (= Sitzungsberichte der Wissenschaftlichen Gesellschaft an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main. Bd. 32, 4). Steiner, Stuttgart 1994, ISBN 3-515-06562-8 (online).
  • Helmut Beumann (1912–1995). Mit zwei Anhängen (= Vorträge und Forschungen. Sonderband. Bd. 43). Thorbecke, Sigmaringen 1997, ISBN 3-7995-6751-8 (online).
  • Heinrich Raspe und die Apostelhäupter oder: Die Kosten der Rompolitik Kaiser Friedrichs II. (= Sitzungsberichte der Wissenschaftlichen Gesellschaft an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main. Bd. 40, 3). Steiner, Stuttgart 2002, ISBN 3-515-08211-5.
  • Franken im Mittelalter. Identität und Profil im Spiegel von Bewußtsein und Vorstellung (= Konstanzer Arbeitskreis für Mittelalterliche Geschichte. Vorträge und Forschungen. Sonderbd. 51). Thorbecke, Ostfildern 2008, ISBN 978-3-7995-6761-9 (online).
  • Kaisertum und Rom in spätsalischer und staufischer Zeit. Romidee und Rompolitik von Heinrich V. bis Friedrich II. (= Monumenta Germaniae Historica. Schriften. Bd. 62). Hahn, Hannover 2010, ISBN 978-3-7752-5762-6.
  • Reichsrecht versus Kirchenrecht. Kaiser Friedrich III. im Ringen mit Papst Sixtus IV. um die Strafgewalt über den Basler Konzilspronuntiator Andreas Jamometić 1482–1484 (= Forschungen zur Kaiser- und Papstgeschichte des Mittelalters. Bd. 35). Böhlau, Köln u. a. 2015, ISBN 978-3-412-22375-5 (online).

Editionen

  • Die Prüfeninger Vita Bischof Ottos I. von Bamberg nach der Fassung des Großen Österreichischen Legendars (= Monumenta Germaniae Historica. Scriptores. 7 = Scriptores rerum Germanicarum in usum scholarum separatim editi. Bd. 71). Hahn, Hannover 1999, ISBN 3-7752-5471-4.
  • Diplomatische Berichte und Denkschriften des päpstlichen Legaten Angelo Geraldini aus der Zeit seiner Basel-Legation (1482–1483) (= Historische Forschungen. Bd. 14.). Steiner, Stuttgart 1987, ISBN 3-515-05026-4.

Herausgeberschaften

  • Diplomatische Berichte und Denkschriften des päpstlichen Legaten Angelo Geraldini aus der Zeit seiner Basel-Legation (1482–1483) (= Historische Forschungen. Bd. 14). Steiner-Verlag, Wiesbaden, Stuttgart 1987, ISBN 3-515-05026-4.
  • Der Konstanzer Arbeitskreis für mittelalterliche Geschichte. Die Mitglieder und ihr Werk. Eine bio-bibliographische Dokumentation (= Veröffentlichungen des Konstanzer Arbeitskreises für Mittelalterliche Geschichte aus Anlass seines fünfzigjährigen Bestehens 1951–2001. Bd. 2). Thorbecke, Stuttgart 2001, ISBN 3-7995-6906-5.

Literatur

  • Holger Berwinkel: In memoriam Jürgen Petersohn (1935–2017). In: Baltische Studien 103 (2017), S. 7–10.
  • Oliver Jungen: Held der Knochenarbeit. Kosmos Mittelalter: Der Historiker Jürgen Petersohn wird siebzig. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8. April 2005, Nr. 81, S. 36.
  • Jürgen Petersohn. In: Jürgen Petersohn (Hrsg.): Der Konstanzer Arbeitskreis für mittelalterliche Geschichte. Die Mitglieder und ihr Werk. Eine bio-bibliographische Dokumentation (= Veröffentlichungen des Konstanzer Arbeitskreises für Mittelalterliche Geschichte aus Anlass seines fünfzigjährigen Bestehens 1951–2001. Band 2). Thorbecke, Stuttgart 2001, ISBN 3-7995-6906-5, S. 333–340 (online).
  • Rudolf Schieffer: Nachruf Jürgen Petersohn. In: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters. Bd. 73 (2017), S. 747–750.
  • Roderich Schmidt: Laudatio auf Professor Dr. Jürgen Petersohn. In: Pommern. Kunst – Geschichte – Volkstum 26 (1988), S. 1–4.
  • Jörg Schwarz, Matthias Thumser, Franz Fuchs (Hrsg.): Kirche und Frömmigkeit – Italien und Rom. Colloquium zum 75. Geburtstag von Professor Dr. Jürgen Petersohn. Würzburg 2012, ISBN 978-3-923959-84-6 (Volltext online).
  • Jörg Schwarz: Nach Rom gelangt' er so. Über Bamberg und Basel: Zum Tode des Mittelalterhistorikers Jürgen Petersohn. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27. Juli 2017, Nr. 172, S. 12.
  • Matthias Thumser (Hrsg.): Studien zur Geschichte des Mittelalters. Jürgen Petersohn zum 65. Geburtstag. Theiss, Stuttgart 2000, ISBN 3-8062-1448-4.
  • Matthias Thumser: Jürgen Petersohn (* 8. April 1935, † 20. Juli 2017). In: Blätter für deutsche Landesgeschichte 153 (2017), S. 491–494.

Weblinks

Anmerkungen

  1. Rudolf Schieffer: Nachruf Jürgen Petersohn. In: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters. 73 (2017), S. 747–750, hier: S. 747.
  2. Rudolf Schieffer: Nachruf Petersohn (vorgetragen auf der Reichenau am 10. Oktober 2017).
  3. Vgl. dazu die Besprechung von Heinz Quirin in: Blätter für deutsche Landesgeschichte 100 (1964), S. 664–667 (online).
  4. Matthias Thumser: Jürgen Petersohn (* 8. April 1935, † 20. Juli 2017). In: Blätter für deutsche Landesgeschichte. 153 (2017), S. 491–494.
  5. Matthias Thumser (Hrsg.): Studien zur Geschichte des Mittelalters. Jürgen Petersohn zum 65. Geburtstag. Stuttgart 2000.
  6. Jürgen Petersohn: Franz Xaver Wegele als Organisator des Würzburger Geschichtsstudiums im 19. Jahrhundert. In: Helmut Flachenecker, Franz Fuchs (Hrsg.): Anfänge der geschichtlichen Forschung an der Universität Würzburg. 150 Jahre Historisches Institut. Regensburg 2010, S. 82–107.
  7. Jürgen Petersohn: Geschichtswissenschaft engagiert sich für Germanistik. Franz Xaver Wegele und die Berufung des Kärntners Matthias Lexer an die Universität Würzburg (1868/1869). In: Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung 124 (2016), S. 430–435.
  8. Jürgen Petersohn: Neue Bedafragmente in northumbrischer Unciale saec. VIII In: Scriptorium 20 (1966), S. 215–247.
  9. Jürgen Petersohn: Albrecht von Preussen und Ottheinrich von der Pfalz. Ein vergleichender Beitrag zur deutschen Fürstenkultur und Bibliotheksgeschichte der Renaissance. In: Archiv für Kulturgeschichte 39 (1957) S. 323–360; Jürgen Petersohn: Stralsund als schwedische Festung. In: Baltische Studien N. F. 45 (1958), S. 95–124.
  10. Jürgen Petersohn: Der südliche Ostseeraum im kirchlich-politischen Kräftespiel des Reichs, Polens und Dänemarks vom 10. bis 13. Jahrhundert. Mission, Kirchenorganisation, Kultpolitik. Köln u. a. 1979. Vgl. dazu die Besprechungen von Dietmar Willoweit in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte, Kanonistische Abteilung 68 (1982), S. 499–502; Klaus Conrad in: Zeitschrift für Historische Forschung 9 (1982), S. 224–226; Hartmut Boockmann in: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters 36 (1980), S. 634 (online); Erich Hoffmann in: Zeitschrift für Ostforschung 32 (1983), S. 419–421 (online); Felix Escher in: Jahrbuch für die Geschichte Mittel- und Ostdeutschlands 29 (1980), S. 174–176; Bernhart Jähnig: Der obodritische Sakralraum. Bericht über das neue Buch von Jürgen Petersohn. In: Ders. (Hrsg.): Beiträge zur mecklenburgischen Kirchengeschichte. Köln u. a. 1983, S. 15–23; Jürgen Reetz: Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte 68 (1982), S. 200–201 (online); Bernhart Jähnig in: Blätter für deutsche Landesgeschichte 124 (1998), S. 762–765 (online).
  11. Jürgen Petersohn: Der südliche Ostseeraum im kirchlich-politischen Kräftespiel des Reichs, Polens und Dänemarks vom 10. bis 13. Jahrhundert. Mission, Kirchenorganisation, Kultpolitik. Köln u. a. 1979, S. 7.
  12. Jürgen Petersohn: Der südliche Ostseeraum im kirchlich-politischen Kräftespiel des Reichs, Polens und Dänemarks vom 10. bis 13. Jahrhundert. Mission, Kirchenorganisation, Kultpolitik. Köln u. a. 1979, S. 6.
  13. Rudolf Schieffer: Nachruf Petersohn (vorgetragen auf der Reichenau am 10. Oktober 2017)
  14. Holger Berwinkel: In memoriam Jürgen Petersohn (1935–2017). In: Baltische Studien 103 (2017), S. 7–10, hier: S. 8.
  15. Jürgen Petersohn: Usedom im frühpommerschen Herzogsstaat. In: Roderich Schmidt (Hrsg.): Tausend Jahre pommersche Geschichte. Köln u. a. 1999, S. 27–65.
  16. Jürgen Petersohn: König Otto III. und die Slawen an Ostsee, Oder und Elbe um das Jahr 995. Mecklenburgzug – Slavnikidenmassaker – Meißenprivileg. In: Frühmittelalterliche Studien 37 (2003), S. 99–139 (online).
  17. Jürgen Petersohn: Bildung und Buchwesen, lateinische Literatur und Wissenschaft. In: Handbuch der bayerischen Geschichte, begründet von Max Spindler, neu herausgegeben von Andreas Kraus, Bd. 3, 1: Geschichte Frankens bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts. München 1997, S. 331–369.
  18. Jürgen Petersohn: Franken im Mittelalter. Identität und Profil im Spiegel von Bewußtsein und Vorstellung. Ostfildern 2008. Vgl. dazu die Besprechungen von Gerhard Köbler in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte, Germanistische Abteilung 126 (2009), S. 478–480; Karl Borchardt in: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters. 66 (2010), S. 372–374 (online); Dieter Weiß in: sehepunkte 9 (2009), Nr. 2 [15. Februar 2009], (online); Rainer S. Elkar in: Jahrbuch für Regionalgeschichte 28 (2010), S. 142–144.
  19. Jürgen Petersohn: Franken im Mittelalter. Identität und Profil im Spiegel von Bewußtsein und Vorstellung. Ostfildern 2008, S. 58 (online).
  20. Jürgen Petersohn: Franken im Mittelalter. Identität und Profil im Spiegel von Bewußtsein und Vorstellung. Ostfildern 2008, S. 163 (online).
  21. Jürgen Petersohn: Franken im Mittelalter. Identität und Profil im Spiegel von Bewußtsein und Vorstellung. Ostfildern 2008, S. 119 (online).
  22. Jürgen Petersohn: Franken im Mittelalter. Identität und Profil im Spiegel von Bewußtsein und Vorstellung. Ostfildern 2008, S. 253 (online).
  23. Rainer S. Elkar in: Jahrbuch für Regionalgeschichte 28 (2010), S. 142–144, hier: S. 143.
  24. Jürgen Petersohn: Apostolus Pomeranorum. Studien zur Geschichte und Bedeutung des Apostelepithetons Bischof Otto I. von Bamberg. In: Historisches Jahrbuch 86 (1966) S. 257–294.
  25. Rudolf Schieffer: Nachruf Jürgen Petersohn. In: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters. 73 (2017), S. 747–750, hier: S. 749.
  26. Jürgen Petersohn: Bemerkungen zu einer neuen Ausgabe der Viten Ottos von Bamberg. 1. Prüfeninger Vita und Ebo. In: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters 27 (1971) S. 175–194 (online); Jürgen Petersohn: Probleme der Otto-Viten und ihrer Interpretation. Bemerkungen im Anschluß an eine Neuerscheinung. In: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters 27 (1971) S. 314–372 (online); Jürgen Petersohn: Bemerkungen zu einer neuen Ausgabe der Viten Ottos von Bamberg. 2. Herbords Dialog. In: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters 33 (1977) S. 546–559 (online).
  27. Jürgen Petersohn: Die Prüfeninger Vita Bischof Ottos I. von Bamberg nach der Fassung des Großen Österreichischen Legendars. Hannover 1999. Vgl. dazu die Besprechungen von Joseph Van der Straeten in Analecta Bollandiana 119 (2001), S. 179–180; Swen Holger Brunsch in: Studi medievali 42 (2001), S. 495–496; Philippe Depreux in: Le Moyen Âge 108 (2002), S. 435; Monique Goullet in: Francia 28 (2001), S. 335–336 (online); Máximo Diago Hernando in: Anuario de Estudios Medievales 32 (2002), S. 569; Benoît-Michel Tock in: Scriptorium 54 (2000), S. 103; Rosamond McKitterick in: Journal of Ecclesiastical History 54 (2003), S. 536; Friedrich Prinz in: Zeitschrift für Kirchengeschichte 106 (1995), S. 242–243.
  28. Jürgen Petersohn: Legasthenie als Ursache von Textvarianten? Beobachtungen an der Überlieferung der Prüfeninger Otto-Vita. In: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters 52 (1996), S. 585–597 (online).
  29. Jürgen Petersohn: Spirituelle Dimensionen der Prüfeninger Vita Bischof Ottos I. von Bamberg. In: Andreas Bihrer, Elisabeth Stein (Hrsg.): Nova de Veteribus. Mittel- und neulateinische Studien für Paul Gerhard Schmidt. Leipzig 2004, S. 453–462, hier: S. 455 (online).
  30. Jürgen Petersohn: Spirituelle Dimensionen der Prüfeninger Vita Bischof Ottos I. von Bamberg. In: Andreas Bihrer, Elisabeth Stein (Hrsg.): Nova de Veteribus. Mittel- und neulateinische Studien für Paul Gerhard Schmidt. Leipzig 2004, S. 453–462, hier: S. 456–459 (online).
  31. Jürgen Petersohn: Fragmente einer unbekannten Fassung der Ottoviten-Kompilationen des Michelsberger Abtes Andreas Lang. In: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters 67 (2011), S. 593–607 (online).
  32. Rudolf Schieffer: Nachruf Jürgen Petersohn. In: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters. 73 (2017), S. 747–750, hier: S. 750.
  33. Jürgen Petersohn: Bischof, Konzil und Stiftsstadt. Die Bischöfe von Kammin und die Hansestadt Kolberg im Obedienzkampf zwischen Basel und Rom. Mit Quellenbeilagen. In: Johannes Helmrath, Heribert Müller (Hrsg.): Studien zum 15. Jahrhundert. Festschrift für Erich Meuthen. Bd. 1, München 1994, S. 255–268. Vgl. dazu die Besprechung von Franz Fuchs in: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters. 50 (1994), S. 147–177 (online).
  34. Jürgen Petersohn: Die Kamminer Bischöfe des Mittelalters. Amtsbiographien und Bistumsstrukturen vom 12. bis 16. Jahrhundert. Schwerin 2015. Vgl. dazu die Besprechungen von Bengt Büttner in: Baltische Studien. Pommersche Jahrbücher für Landesgeschichte NF 103 (2017), S. 200–201 (online); Klaus Guth in: Bericht des Historischen Vereins Bamberg 152 (2016), S. 331–332.
  35. Jürgen Petersohn: Grundlegung einer Geschichte der mittelalterlichen Heiligenverehrung in Pommern. In: Blätter für deutsche Landesgeschichte 97 (1961), S. 14–41 (online).
  36. Vgl. dazu die Besprechungen von Máximo Diago Hernando in: Anuario de Estudios Medievales 26 (1996), S. 1094–1096; Immo Eberl in: Schweizerische Zeitschrift für Geschichte 47 (1997), S. 822–823 (online); Pierre-Marie Gy in: Revue des sciences philosophiques et théologiques 79 (1995), S. 303–304; Andreas Sohn in: Historische Zeitschrift 264 (1997), S. 459–461; Friedrich Prinz: Macht der Heiligen, Heiligkeit der Mächtigen. Reiche Früchte der Arbeit über Herrschaft und Kult, Staat und Kirche im Mittelalter. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. September 1994, Nr. 208, S. 37; Francesco Panarelli in: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters 51 (1991), S. 284–285 (online); Wilhelm Kurze in: Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken 75 (1995), S. 639–640 (online); Ingrid Baumgärtner in: Early Medieval Europe 5 (1996), S. 111–113; Josef Riedmann in: Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung 104 (1994), S. 150–151; Thomas Head in: Journal of Ecclesiastical History 48 (1997), S. 139–143; Peter Schwenk in: Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte 59 (1996), S. 204 (online).
  37. Jürgen Petersohn: Kaisertum und Kultakt in der Stauferzeit. In: Ders. (Hrsg.): Politik und Heiligenverehrung im Hochmittelalter. Sigmaringen 1994, S. 101–146 (online).
  38. Jürgen Petersohn: Politik und Heiligenverehrung im Hochmittelalter. Ergebnisse und Desiderate. In: Ders.: (Hrsg.): Politik und Heiligenverehrung im Hochmittelalter. Sigmaringen 1994, S. 597–609, hier: S. 609 (online).
  39. Jürgen Petersohn: Kaiserliche Skriniare in Rom bis zum Jahre 1200. In: Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken 75 (1995), S. 1–31 (online); Jürgen Petersohn: Capitolium conscendimus. Kaiser Heinrich V. und Rom. Stuttgart 2009; Jürgen Petersohn: Der Brief der Römer an König Lothar III. vom Jahre 1130. Überlieferung – Text – Absenderschaft. In: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters 50 (1994), S. 461–507.
  40. Jürgen Petersohn: Der Vertrag des Römischen Senats mit Papst Clemens III. (1188) und das Pactum Friedrich Barbarossas mit den Römern (1167). In: Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung 82 (1974), S. 289–337.
  41. Jürgen Petersohn: Heinrich Raspe und die Apostelhäupter oder: Die Kosten der Rompolitik Kaiser Friedrichs II. Stuttgart 2002 (online). Vgl. dazu die Besprechungen von Rudolf Schieffer in: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters 59 (2003), S. 721; Ralf Lützelschwab in: Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken 83 (2003), S. 540 (online).
  42. Jürgen Petersohn: Der Brief der Römer an König Lothar III. vom Jahre 1130. Überlieferung – Text – Absenderschaft. In: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters 50 (1994), S. 461–507 (online).
  43. Johannes Fried: Die Rückkehr der Wölfin. Hypothesen zur Lupa Capitolina im Mittelalter. In: Johannes Fried, Edilberto Formigli, Maria Radnoti-Alföldi: Die römische Wölfin. Ein antikes Monument stürzt von seinem Sockel. Stuttgart 2011, S. 107–137, hier: S. 130.
  44. Jürgen Petersohn: Tusculum – Rom – Braunschweig. Wegmarken der Entstehungsgeschichte der Lupa Capitolina? In: Frühmittelalterliche Studien 47 (2013), S. 143–148.
  45. Jürgen Petersohn: Capitolium conscendimus. Kaiser Heinrich V. und Rom. Stuttgart 2009. Vgl. dazu die Besprechung von Rudolf Schieffer in: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters. 65 (2009), S. 749 (online).
  46. Vgl. dazu die Besprechungen von Wolfgang Christian Schneider in: Historische Zeitschrift 294 (2012), S. 488–490; Romedio Schmitz-Esser in: H-Soz-Kult, 30. März 2011, online; Ferdinand Opll in: Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung 121 (2013), S. 239–240 (online); Jochen Johrendt in: sehepunkte 11 (2011), Nr. 11 [15. November 2011], (online); Benoît Grévin in: Francia-Recensio 2011/2 (online); Jonathan R. Lyon in Speculum 86 (2011), S. 1111–1112; Kristjan Toomaspoeg in: Rivista di Storia della Chiesa in Italia 66 (2012), S. 215–218; Sylvain Gouguenheim in: Le Moyen Âge 118 (2012), S. 191–192; Hubert Houben in: Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken 93 (2013), S. 472 (online).
  47. Jürgen Petersohn: Kaisertum und Rom in spätsalischer und staufischer Zeit. Romidee und Rompolitik von Heinrich V. bis Friedrich II. Hannover 2010, S. 8.
  48. Jürgen Petersohn: Kaisertum und Rom in spätsalischer und staufischer Zeit. Romidee und Rompolitik von Heinrich V. bis Friedrich II. Hannover 2010, S. 387.
  49. Jürgen Petersohn: Kaisertum und Rom in spätsalischer und staufischer Zeit. Romidee und Rompolitik von Heinrich V. bis Friedrich II. Hannover 2010, S. 110.
  50. Jürgen Petersohn: Kaisertum und Rom in spätsalischer und staufischer Zeit. Romidee und Rompolitik von Heinrich V. bis Friedrich II. Hannover 2010, S. 350.
  51. Jürgen Petersohn: Reichsrecht versus Kirchenrecht. Kaiser Friedrich III. im Ringen mit Papst Sixtus IV. um die Strafgewalt über den Basler Konzilspronuntiator Andreas Jamometić 1482–1484. Köln u. a. 2015, S. 7 (online).
  52. Rudolf Schieffer: Nachruf auf Prof. Dr. Jürgen Petersohn, vorgetragen auf der Reichenau am 10. Oktober 2017.
  53. Jürgen Petersohn: Ein Diplomat des Quattrocento. Angelo Geraldini (1422–1486). Tübingen 1985, S. XIII.
  54. Matthias Thumser: Jürgen Petersohn (* 8. April 1935, † 20. Juli 2017). In: Blätter für deutsche Landesgeschichte 153 (2017), S. 491–494, hier: S. 492.
  55. Jürgen Petersohn: Ein Diplomat des Quattrocento. Angelo Geraldini (1422–1486). Tübingen 1985, S. 341–344. Vgl. zu der Biographie die Besprechungen von Burkhard Roberg in: Historische Zeitschrift 253 (1991), S. 184–186; Erich Meuthen in: Historisches Jahrbuch 108 (1988), S. 275–277; Jill Kraye in: Bibliothèque d'Humanisme et Renaissance 50 (1988), S. 796–798.
  56. Peter Herde: Nachruf auf Jürgen Petersohn 8. April 1935 – 20. Juli 2017. Wissenschaftliche Gesellschaft an der Universität Frankfurt.
  57. Vgl. dazu die Besprechungen von Claudia Märtl in: Historische Zeitschrift 247 (1988), S. 411; Werner Maleczek in: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters 45 (1989), S. 227–228 (online).
  58. Vgl. dazu die Besprechungen von Thomas Michael Krüger in: sehepunkte 5 (2005), Nr. 5 [15. Mai 2005], online; Thomas Wünsch in Annuarium Historiae Conciliorum 36 (2004), S. 254–255; Pablo Ubierna in: Patristica et Mediaevalia 26 (2005), S. 128–129; Simona Iaria in: Rivista di Storia della Chiesa in Italia 62 (2008), S. 280; D. S. Chambers in: The English Historical Review 120 (2005), S. 824–825; Ivan Hlaváček in: Český časopis historický 102 (2004), S. 872; Alberto Bartòla in: Studi Medievali 49 (2008), S. 487–490; Christiane Schuchard in: Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken 85 (2005), S. 682–683 (online); Götz-Rüdiger Tewes in: Historische Zeitschrift 284 (2007), S. 183–184; Paolo Cherubini in: Rivista di Storia della Chiesa in Italia 60 (2006), S. 188–193; Olivier Poncet in: Francia 34 (2007), S. 352 (online).
  59. Christiane Schuchard in: Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken 85 (2005), S. 682–683 (online).
  60. Jürgen Petersohn: Kaiserlicher Gesandter und Kurienbischof. Andreas Jamometić am Hof Papst Sixtus' IV. (1478–1481). Aufschlüsse aus neuen Quellen. Hannover 2004, S. VII.
  61. Jürgen Petersohn: „... quod sanctitas sua in auxilium brachii secularismaiestatisue firmiter adhereat“. Politische Zielvorstellungen Kaiser Friedrichs III. für den Abschluss eines Hilfsbündnisses mit Papst Sixtus IV. Mit einer Quellenbeilage. In: Franz Fuchs, Paul-Joachim Heinig, Jörg Schwarz (Hrsg.): König, Fürsten und Reich im 15. Jahrhundert. Köln 2009, S. 123–142.
  62. Vgl. dazu die Besprechungen von Kerstin Hitzbleck in: sehepunkte 16 (2016), Nr. 9 [15. September 2016], online; Jörg Feuchter in: Historische Zeitschrift 306 (2018), S. 837–838 (online); Hans-Jürgen Becker in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte, Kanonistische Abteilung 104 (2018) S. 513–516; Martin Wagendorfer in: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters 74 (2018), S. 351–352; Tobias Daniels in: Francia-Recensio 2015-3 (online); Jessica Nowak in: Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung 125 (2017), S. 468–469 (online); Joachim Kemper in: Zeitschrift für Historische Forschung 43 (2016), S. 385–386 (online); Christiane Schuchard in: Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken 97 (2017), S. 521–522 (online); Stefan Schima in: Archivum Historiae Pontificiae 50, 2012, S. 229–232.
  63. Jürgen Petersohn: Reichsrecht versus Kirchenrecht. Kaiser Friedrich III. im Ringen mit Papst Sixtus IV. um die Strafgewalt über den Basler Konzilspronuntiator Andreas Jamometić 1482–1484. Köln u. a. 2015, S. 103 (online).
  64. Jürgen Petersohn: Reichsrecht versus Kirchenrecht. Kaiser Friedrich III. im Ringen mit Papst Sixtus IV. um die Strafgewalt über den Basler Konzilspronuntiator Andreas Jamometić 1482–1484. Köln u. a. 2015, S. 104 (online).
  65. Jürgen Petersohn: Reichsrecht versus Kirchenrecht. Kaiser Friedrich III. im Ringen mit Papst Sixtus IV. um die Strafgewalt über den Basler Konzilspronuntiator Andreas Jamometić 1482–1484. Köln u. a. 2015, S. 82 (online).
  66. Der Urheber dieser bis heute prägnanten Formulierung ist unklar. Vgl. Gabriele Annas: Hoftag – Gemeiner Tag – Reichstag. Studien zur strukturellen Entwicklung deutscher Reichsversammlungen des späten Mittelalters (1349–1471). Bd. 1, Göttingen 2004, S. 421.
  67. Jürgen Petersohn: Reichsrecht versus Kirchenrecht. Kaiser Friedrich III. im Ringen mit Papst Sixtus IV. um die Strafgewalt über den Basler Konzilspronuntiator Andreas Jamometić 1482–1484. Köln u. a. 2015, S. 111 (online).
  68. Jürgen Petersohn: Reichsrecht versus Kirchenrecht. Kaiser Friedrich III. im Ringen mit Papst Sixtus IV. um die Strafgewalt über den Basler Konzilspronuntiator Andreas Jamometić 1482–1484. Köln u. a. 2015, S. 116 (online).
  69. Jürgen Petersohn: Reichsrecht versus Kirchenrecht. Kaiser Friedrich III. im Ringen mit Papst Sixtus IV. um die Strafgewalt über den Basler Konzilspronuntiator Andreas Jamometić 1482–1484. Köln u. a. 2015, S. 115 (online).
  70. Jörg Schwarz: Nach Rom gelangt' er so. Über Bamberg und Basel: Zum Tode des Mittelalterhistorikers Jürgen Petersohn. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27. Juli 2017, Nr. 172, S. 12.
  71. Jürgen Petersohn: Reichsrecht versus Kirchenrecht. Kaiser Friedrich III. im Ringen mit Papst Sixtus IV. um die Strafgewalt über den Basler Konzilspronuntiator Andreas Jamometić 1482–1484. Köln u. a. 2015, S. 119–304 (online).
  72. Jürgen Petersohn: Friedrich Barbarossa und Rom. In: Alfred Haverkamp (Hrsg.): Friedrich Barbarossa. Handlungsspielräume und Wirkungsweisen des staufischen Kaisers. Sigmaringen 1992, S. 129–146, hier: S. 129 (online).
  73. Albert Huyskens: Die Aachener Krone der Goldenen Bulle, das Symbol des alten deutschen Reiches. In: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters 2 (1938), S. 401–497, hier: S. 417–479 (online).
  74. Jürgen Petersohn: „Echte“ und „falsche“ Insignien im deutschen Krönungsbrauch des Mittelalters? Kritik eines Forschungsstereotyps. Stuttgart 1993. Vgl. dazu die Besprechungen von Reinhard Elze in: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters. 50 (1994), S. 303 (online); Ralph Andraschek-Holzer in: Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung 104 (1996), S. 209.
  75. Jürgen Petersohn: „Echte“ und „falsche“ Insignien im deutschen Krönungsbrauch des Mittelalters? Kritik eines Forschungsstereotyps. Stuttgart 1993, S. 45.
  76. Jürgen Petersohn: „Echte“ und „falsche“ Insignien im deutschen Krönungsbrauch des Mittelalters? Kritik eines Forschungsstereotyps. Stuttgart 1993, S. 110.
  77. Jürgen Petersohn: „Echte“ und „falsche“ Insignien im deutschen Krönungsbrauch des Mittelalters? Kritik eines Forschungsstereotyps. Stuttgart 1993, S. 111.
  78. Jürgen Petersohn: Über monarchische Insignien und ihre Funktion im mittelalterlichen Reich. In: Historische Zeitschrift 266 (1998) S. 47–96; Jürgen Petersohn: Die Reichsinsignien im Herrscherzeremoniell und Herrschaftsdenken des Mittelalters. In: Die Reichskleinodien. Herrschaftszeichen des Heiligen Römischen Reiches (= Schriften zur staufischen Geschichte und Kunst, 16), Göppingen 1997, S. 162–183; Jürgen Petersohn: Die Reichsinsignien im Krönungsbrauch und Herrscherzeremoniell des Mittelalters. In: Mario Kramp (Hrsg.): Krönungen. Könige in Aachen – Geschichte und Mythos. Katalog der Ausstellung. Bd. 1, Mainz 2000, S. 151–160.
  79. Siehe Jürgen Petersohn: Deutschsprachige Mediävistik in der Emigration. Wirkungen und Folgen des Aderlasses der NS-Zeit (Geschichtswissenschaft – Rechtsgeschichte – Humanismusforschung). In: Historische Zeitschrift 277 (2003), S. 1–60; Jürgen Petersohn: Geschichtswissenschaft engagiert sich für Germanistik. Franz Xaver Wegele und die Berufung des Kärntners Matthias Lexer an die Universität Würzburg (1868/1869). In: Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung 124 (2016), S. 430–435.
  80. Jürgen Petersohn: Deutschsprachige Mediävistik in der Emigration. Wirkungen und Folgen des Aderlasses der NS-Zeit (Geschichtswissenschaft – Rechtsgeschichte – Humanismusforschung). In: Historische Zeitschrift 277 (2003), S. 1–60.
  81. Jürgen Petersohn: ... dass das Reichsinstitut im fraglichen Punkte nicht radikaler Auffassung sei. Zu Otto Meyers Nachruf auf Ulrich Stutz im Deutschen Archiv 1938. In: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters 67 (2011), S. 119–126 (online).
  82. Otto Meyer: Ulrich Stutz †. In: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters 2 (1938), S. 616–620.
  83. Jürgen Petersohn: Anfänge und Frühzeit der Greifenmemoria. In: Werner Buchholz und Günter Mangelsdorf (Hrsg.): Land am Meer. Pommern im Spiegel seiner Geschichte. Roderich Schmidt zum 70. Geburtstag. Köln u. a. 1995, S. 85–110. Vgl. dazu die Besprechung von Michael Lindner in: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters 53 (1997), S. 355–356 (online).
  84. Jürgen Petersohn: Das Aschaffenburger Psalterium der Gertrud von Altenberg und sein Ludowinger-Nekrolog. In: Alma mater philippina. WS 1992/93, Marburg 1992, S. 15–18. Vgl. dazu die Besprechung von Claudia Märtl in: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters 49 (1993), S. 285 (online).
  85. Jürgen Petersohn: Die Ludowinger. Selbstverständnis und Memoria eines hochmittelalterlichen Reichsfürstengeschlechts. In: Blätter für deutsche Landesgeschichte 129 (1993), S. 1–39, hier: S. 5 (online). Vgl. dazu die Besprechung von Gerhard Schmitz in: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters 51 (1995), S. 287 (online).
  86. Jürgen Petersohn: Die Ludowinger. Selbstverständnis und Memoria eines hochmittelalterlichen Reichsfürstengeschlechts. In: Blätter für deutsche Landesgeschichte 129 (1993), S. 1–39, hier: S. 26 (online).
  87. Jürgen Petersohn: Die Ludowinger. Selbstverständnis und Memoria eines hochmittelalterlichen Reichsfürstengeschlechts. In: Blätter für deutsche Landesgeschichte 129 (1993), S. 1–39, hier: S. 37. (online).
  88. Jürgen Petersohn: Die Ludowinger. Selbstverständnis und Memoria eines hochmittelalterlichen Reichsfürstengeschlechts. In: Blätter für deutsche Landesgeschichte 129 (1993), S. 1–39, hier: S. 30 (online).
  89. Jürgen Petersohn: „De ortu principum Thuringie“. Eine Schrift über die Fürstenwürde der Landgrafen von Thüringen aus dem 12. Jahrhundert. In: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters 48 (1992), S. 585–608, hier: S. 592 (online).
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